Molekulare Reibung (Intermolekulare Scherkräfte)

Die molekulare Reibung beschreibt den inneren Widerstand und die Scherkräfte, die zwischen den einzelnen Molekülen einer Flüssigkeit (wie Kraftstoff) während des Strömungs- und Einspritzprozesses wirken. Diese Reibung beeinflusst maßgeblich die Viskosität des Mediums und bestimmt, wie viel kinetische Energie allein für das Überwinden des inneren Widerstands im Kraftstoffsystem aufgewendet werden muss.

Durch eine gezielte physikalische Re-Strukturierung der intermolekularen Bindungen (z. B. durch den gezielten Aufbruch von Molekül-Clustern) wird diese innere Reibung im flüssigen Kraftstoff drastisch herabgesetzt.

Business-Impact & Thermodynamischer Gewinn:
Die signifikante Absenkung der molekularen Reibung führt dazu, dass Reibungsverluste im Einspritzsystem minimiert werden. Das System benötigt weniger Energie für den reinen Transport und die Zerstäubung des Kraftstoffs. Da weniger Energie in ungenutzte Verlustwärme umschlägt, steigt der thermodynamische Gesamtwirkungsgrad des Motors. Für den Betreiber resultiert dies in einer optimierten Kraftstoffförderung, einem verbesserten Ansprechverhalten des Motors und einer zusätzlichen Reduktion des spezifischen Verbrauchs.