Oberflächenspannung (Intermolekulare Kohäsionskräfte)

Die Oberflächenspannung ist eine physikalische Eigenschaft von Flüssigkeiten, die auf den inneren Kohäsionskräften zwischen den Molekülen beruht. Bei unkonditionierten Kraftstoffen sorgt diese thermodynamische Eigenschaft dafür, dass die Moleküle an der Oberfläche stark zusammengehalten werden und sich wie eine elastische Haut verhalten. Dies erschwert das Aufbrechen des Kraftstoffs im Moment der Einspritzung.

Durch eine gezielte physikalische Re-Strukturierung (wie die Dipol-Ausrichtung) wird diese Oberflächenspannung im flüssigen Kraftstoff unmittelbar vor dem Austritt aus der Düsenspitze drastisch herabgesetzt.

Business-Impact & Ultra-feine Atomisierung:
Eine minimierte Oberflächenspannung führt zu einer extrem feinen Zerstäubung (Atomisierung) des Kraftstoffs durch die Injektoren. Da der Widerstand beim Austritt wegfällt, entstehen mikroskopisch kleine Kraftstofftröpfchen mit einer massiv vergrößerten Gesamtoberfläche. Für den Flottenbetrieb bedeutet diese homogene Gemischbildung eine schlagartige, absolut vollständige Verbrennung, maximale Leistungsausbeute und die Eliminierung von unverbranntem Restkraftstoff.