Wissenschaft & Standards
wissenschaftlich fundiert,
behördlich anerkannt,
maximal transparent!
Ein CO₂-Zertifikat ist nur so viel wert wie die Methodik dahinter. CarbonTechPerformance berechnet und validiert Ihren Treibhausgas-Fussabdruck streng nach den Richtlinien des Schweizer BAFU und internationalen Standards. Für volle Akzeptanz bei Ihrer Bank, Versicherung und Wirtschaftsprüfung.
DIE GRUNDLAGEN – Unsere regulatorischen Säulen
Konformität mit Schweizer und globalen Standards
Wir überlassen nichts dem Zufall oder Schätzungen. Jede Berechnung von CarbonTechPerformance basiert auf einem mathematisch und regulatorisch abgesicherten Framework. Damit stellen wir sicher, dass Ihr Zertifikat den strengen Prüfkriterien des Schweizer Finanz- und Wirtschaftssystems standhält.
1. Richtlinien des Bundesamtes für Umwelt (BAFU):
Wir nutzen für die Schweiz die offiziellen Emissionsfaktoren und Vorgaben des BAFU. Das garantiert, dass die spezifischen Gegebenheiten des Schweizer Energiemixes (z. B. Schweizer Strommix, Fernwärmenetze) exakt und realitätsgetreu abgebildet werden.
2. Das Treibhausgas-Protokoll (GHG Protocol):
Der weltweit am weitesten verbreitete Standard für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen bildet das Fundament unserer Software und Analyseprozesse. Wir decken damit alle geforderten Emissionsbereiche lückenlos ab.
3. FINMA- & ESG-Anerkennung:
Unsere Zertifikatsstruktur ist exakt darauf ausgelegt, die von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) geforderten Klimarisiko-Offenlegungen für Banken und Versicherungen zu bedienen.
DAS SCOPE-MODELL – Was wir genau messen
Strukturierte Bilanzierung: Scope 1, 2 und 3
Gemäss dem GHG Protocol werden Emissionen in drei Bereiche (Scopes) unterteilt. Je nach gewähltem Dienstleistungspaket analysieren und zertifizieren wir diese systematisch:
TREIBHAUSGAS-BILANZIERUNG
SCOPE 1:
Direkte Emissionen (Verursacht im eigenen Betrieb)
Alles, was Ihr Unternehmen direkt verbrennt. Dazu gehören fossile Heizungen von Gebäuden (Öl/Gas) sowie der Treibstoffverbrauch der eigenen Fahrzeugflotte.
• Eigene Heizanlagen (Gas, Öl)
• Eigener Fuhrpark (Diesel/Benzin)
SCOPE 2:
Indirekte Emissionen (Durch eingekaufte Energie)
Emissionen, die bei der Erzeugung von Energie entstehen, die Sie einkaufen – primär Ihr Stromverbrauch sowie Fernwärme.
• Eingekaufter Strom
• Fernwärme / Nutzkälte
SCOPE 3:
Vor- & nachgelagerte Kette (Indirekte Lieferketten-Emissionen)
Indirekte Emissionen durch eingekaufte Logistikdienstleistungen, Materialbeschaffung oder das Pendeln der Mitarbeiter. (Besonders relevant für Transportpartner und exportierende Industrie).
• Geschäftsreisen & Pendeln
• Logistik & Transport (Dritte)
Grundsätzliche CO₂-Zertfikatstypen
Für ein Unternehmen wie CarbonTechPerformance ist dieses Verständnis entscheidend, da sich die beiden Typen in ihrer ökologischen Wirkung, ihrer technologischen Komplexität und vor allem im Preis drastisch unterscheiden. CarbonTechPerformance selbst vertreibt keine CO₂-Zertifikate zum Ausgleich , sondern bietet nur die Bilanzierung an.
Wir sind eine unabhängige Prüfinstanz. Wir zertifizieren Ihren Status Quo. Sollten Sie im Anschluss verbleibende Emissionen via High-Tech CDR (z.B. neustark) ausgleichen wollen, vermitteln wir Sie an unsere validierten Schweizer und ausländische Partner.“
CO2-Vermeidungszertifikate (Carbon Avoidance)
Das Prinzip:
Ein bestehender oder drohender CO2-Ausstoss wird durch ein Projekt verhindert oder reduziert. Man bezahlt dafür, dass an anderer Stelle die Emissionen sinken.Typische Projekte:
Bau eines Windparks oder einer Solaranlage (ersetzt ein Kohlekraftwerk), Verteilung von effizienten Kochherden in Entwicklungsländern, Schutz eines bestehenden Waldes vor der Abholzung (REDD+).Der Haken:
Wenn ein KMU in der Schweiz 100 Tonnen CO2 ausstösst und dafür Vermeidungszertifikate kauft, sind mathematisch immer noch 100 Tonnen zusätzliches CO₂ in der Atmosphäre. Es wurde lediglich verhindert, dass es noch mehr wird.
CO₂-Entnahmezertifikate (Carbon Dioxide Removal / CDR)
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Das Prinzip:
CO₂ wird aktiv aus der Atmosphäre (oder aus biogenen Quellen) entnommen und für sehr lange Zeit oder permanent dauerhaft gespeichert. -
Typische Projekte:
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Natur-basiert:
Aufforstung (Bäume binden CO₂ beim Wachsen – temporäre Speicherung). -
Technologisch:
Pflanzenkohle (Biochar), Direct Air Capture mit Speicherung im Boden (DACCS), oder die beschriebene CO₂-Mineralisierung in Abbruchbeton (z.B. neustark).
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Der physikalische Vorteil:
Im Gegensatz zur reinen Vermeidung lässt sich ein echtes, physikalisches Netto-Null (Net-Zero) nur durch CDR erreichen. Das Prinzip ist mathematisch exakt:
Jede unvermeidbare Tonne ausgestossenes CO₂ wird durch die aktive Entnahme und dauerhafte Speicherung einer Tonne CO₂ physikalisch wieder ausgeglichen.
Die Netto-Bilanz für die Atmosphäre ist exakt null.
Alles hat seinen Preis
Die Preise auf dem freiwilligen CO₂-Markt (VCM) klaffen extrem weit auseinander. Sie hängen primär von der Permanenz (Wie lange bleibt das CO₂ sicher gespeichert?) und dem Technologie-Aufwand ab.
| Zertifikatstyp | Projektart | Typische Preisspanne (pro Tonne CO2) | Warum dieser Preis? |
| Avoidance (Vermeidung) | Erneuerbare Energien, Waldschutz, Effizienzprojekte | 5 – 25 CHF / EUR | Sehr hohe Verfügbarkeit am Markt, geringe Grenzkosten für die Projektentwickler. Stehen wegen „Greenwashing“-Skandalen (z.B. überschätzter Waldschutz bei Verra) stark unter Preisdruck. |
| Removal (Natur-basiert) | Aufforstung, Humusaufbau im Boden | 30 – 90 CHF / EUR | Höherer Aufwand, aber das Risiko bleibt: Wenn der zertifizierte Wald brennt oder von Borkenkäfern befallen wird, entweicht das CO2 wieder (Geringere Permanenz). |
| Removal (Technologisch / CDR) | Pflanzenkohle (Biochar) | 150 – 350 CHF / EUR | Die Speicherfähigkeit im Boden/Material ist für Jahrhunderte stabil. Die Produktion (Pyrolyse) erfordert teure Anlagen, liefert aber hochqualitative, unumstrittene Zertifikate. |
| Removal (High-Tech CDR) | Speicherung in Beton, Direct Air Capture (DAC) | 400 – 800+ CHF / EUR | Höchste Qualitätsstufe (Permanenz von 10’000+ Jahren). Das CO2 wird versteinert. Extrem teure Infrastruktur, limitierte Verfügbarkeit und extrem hohe Nachfrage von Grosskonzerne (Microsoft, UBS, Swiss Re). |
FAQ – Häufige Fragen zur Methodik
Häufig gestellte Fragen zur Zertifizierung
Wie lange ist das ausgestellte CO₂-Zertifikat gültig?
Ein CO₂-Fussabdruck bildet immer ein spezifisches Kalender- oder Geschäftsjahr ab. Für Banken und Versicherungen ist das Zertifikat in der Regel 12 Monate gültig. Danach verlangen die Finanzinstitute ein jährliches Update (Re-Audit), um die dynamische Entwicklung und Reduktionserfolge zu sehen.
Akzeptiert meine Bank (z. B. ZKB, UBS, Raiffeisen) dieses Zertifikat?
Ja. Da wir streng nach den BAFU-Vorgaben und dem GHG-Protokoll rechnen, liefern wir exakt die standardisierten Datenstrukturen, die Kreditprüfer und ESG-Verantwortliche der Schweizer Banken für ihre Klimarisiko-Bewertungen benötigen. Unser Berechnungsreport erfüllt damit die FINMA-Anforderungen zur Offenlegung von Klimarisiken.
Was passiert, wenn meine Daten unvollständig sind?
Kein Problem. Unser System verfügt über integrierte Plausibilitätsprüfungen.
Bei fehlenden Werten (z.B. fehlende Tankabrechnung eines Monats) schliesst unser System die Lücke rechtssicher anhand der offiziellen Schweizer Durchschnittswerte (Kompensationsfaktoren von KBOB/SIA), um eine wissenschaftlich solide Schätzung vorzunehmen, die von den Auditoren akzeptiert wird.
Setzen Sie auf geprüfte Schweizer Qualität
Überlassen Sie Ihre Finanzierungs- und Compliance-Zukunft nicht dem Zufall. Mit der BAFU-konformen Zertifizierung von CarbonTechPerformance sind Sie auf der sicheren Seite.