Dampfdruck (Vapor Pressure)

Der Dampfdruck ist eine physikalische Messgröße für die Verflüchtigungsneigung eines Stoffs – in diesem Kontext die Eigenschaft des flüssigen Kraftstoffs, in den gasförmigen Zustand überzugehen. Durch die gezielte Beeinflussung der intermolekularen Bindungen im Kraftstoff wird die Verdampfungsrate unmittelbar nach dem Austritt aus der Einspritzdüse drastisch erhöht.

Je schneller der Kraftstoff vom flüssigen in den gasförmigen Zustand wechselt, desto homogener vermischt er sich mit der angesaugten Luft. Dies ist die physikalische Voraussetzung für eine schlagartige und rückstandsfreie Verbrennung.

Business-Impact & Schnellere Gemischbildung:
Die beschleunigte Verdampfung optimiert die Gemischbildung entscheidend. Sie verhindert das Phänomen der nassen Verbrennung („Wet Combustion“), bei der sich unverbrannter, flüssiger Kraftstoff an den Zylinderwänden niederschlägt. Dadurch werden Rußablagerungen im Brennraum minimiert, der Motor bleibt sauber und das Risiko von kostspieligen Folgeschäden an Ventilen und Injektoren sinkt auf ein Minimum.