Zündwilligkeit (Ignitability)
Die Zündwilligkeit beschreibt die chemische und physikalische Bereitschaft eines Kraftstoffs, sich nach dem Einspritzen in die heiße, komprimierte Luft des Brennraums selbst zu entzünden. Sie ist bei Dieselkraftstoffen direkt an die Cetanzahl gekoppelt und bestimmt maßgeblich, wie effizient und kontrolliert die Verbrennung eingeleitet wird.
Durch eine gezielte physikalische Re-Strukturierung der Kohlenwasserstoffe wird die Reaktivität des Kraftstoffs optimiert. Dies führt dazu, dass die Moleküle extrem schnell auf die thermischen Bedingungen im Zylinder reagieren, was die Zündwilligkeit auf rein physikalischem Wege – vollkommen additivfrei – maximiert.
Business-Impact & Performance-Gewinn:
Eine gesteigerte Zündwilligkeit optimiert das Kaltstartverhalten von Motoren drastisch und sorgt für eine spürbare akustische Beruhigung des Motorlaufs (Reduzierung des harten Verbrennungsnagelns). Da das Gemisch williger und gleichmäßiger durchzündet, sinken die Rohemissionen, während der thermische Wirkungsgrad und die Zuverlässigkeit des Aggregats unter allen Betriebsbedingungen steigen.